Strom sparen in der Küche

Geschirrspülen – Spülen nur mit Stopfen

Das Spülen unter fließendem Wasser erhöht den Strom- und Wasserverbrauch unnötig. Deshalb unser Spartipp: immer den Stopfen in den Ausguss, auch bei wenig Geschirr.


Geschirrspülmaschine – Vorspülen ist überflüssig

Grobe Verschmutzungen mechanisch, also mit Bürste oder Topfschwamm, beseitigen. Schließen Sie die Türen des Gerätes immer gut, so trocknen Speisereste weniger an. Für normal verschmutztes Geschirr reicht in der Regel schon das Sparprogramm. So lassen sich ca. ein Drittel Wasser und Strom einsparen.

 

Töpfe und Pfannen sollten zum Herd passen

Damit keine Wärme verloren geht, sollten die zum Kochen verwendeten Töpfe und Pfannen zur Kochstelle Ihres Herdes passen. Insbesondere deutlich größere Kochflächen verursachen einen unnötig hohen Energieverbrauch. Außerdem sollten Kochtöpfe einen möglichst glatten Boden haben, damit die Wärme von der Kochplatte über eine große Auflagefläche weitergegeben werden kann.


Deckel auf die Kochtöpfe

Jedes Töpfchen braucht sein Deckelchen. Die Garzeiten der Gerichte lassen sich deutlich verkürzen, wenn durch den passenden Deckel keine Energie aus dem Topf entweicht. Der Deckel sollte komplett geschlossen sein. Schräges Auflegen eines Deckels bringt keinen Energiespareffekt.

 

Kochen mit wenig Wasser

Wasserarmes Zubereiten verkürzt die Ankochzeit, spart also Strom und schont insbesondere vitaminreiche Zutaten. Kochen Sie zum Beispiel Kartoffeln und Gemüse auf einer Kochplatte mittlerer Größe, so reicht eine Tasse Wasser. Auf einer großen Kochplatte braucht man zwei Tassen. Reis, Bohnen, Linsen und Getreide vorquellen lassen. Damit verkürzt sich die Garzeit erheblich.

 

Restwärme nutzen

Beim Kochen lässt sich der Stromverbrauch leicht senken, wenn die Kochplatten etwa 10 bis 15 Minuten vor Kochende auf eine niedrigere Stufe zurückgeschaltet werden.


Mikrowelle wärmt geringe Mengen schnell auf

Ein Mikrowellenherd spart dann Strom ein, wenn bereits zubereitete Portionen auf Esstemperatur erwärmt werden müssen. Für Haushalte, die häufig ein schon zubereitetes Essen erwärmen müssen, ist der Mikrowellenherd also eine wirksame Möglichkeit, Strom zu sparen.

 

Kochen und Backen

Mit ein paar einfachen Tricks und Spartipps können Sie auch hier den Stromverbrauch senken: Einfach beim Kochen und Backen die Restwärme nutzen. Schalten Sie die Herdplatten einige Minuten früher ab und lassen das Kochgut durch die Restwärme gar ziehen. Ein Stromspartipp, der im Alltag gern vernachlässigt wird, ist die Auswahl passender Töpfe und Pfannen.


Beides sollte in seiner Größe den Herdplatten entsprechen und über einen ebenen Boden verfügen. Auf diese Weise nutzen Sie die Energie optimal und senken Energiekosten.

 

Backofen: Kein Vorheizen und Restwärme nutzen

Auf das Vorheizen des Backofens kann meistens verzichtet werden, die Tiefkühlpizza wird auch so schön kross. Dagegen kann man die Restwärme der Geräte gut nutzen und durch vorzeitiges Abschalten Energie und Geld sparen.


Backofen: Backen mit Umluft

Umluftherde verbrauchen weniger Energie als Backöfen mit Ober- und Unterhitze, weil auf mehreren Etagen gleichzeitig gebacken oder gebraten werden kann und sie meist mit um 25 °C niedrigeren Backtemperaturen heizen.


Backofen: Selber reinigen

Selbst reinigende Backöfen sind sehr bequem, verbrauchen aber viel Energie beim Reinigungsprozess. Deshalb: Lieber fleißig selbst putzen und am besten Schmutzreste sofort entfernen.

 

Kühl- und Gefriergeräte richtig aufstellen

Ihr Kühlschrank sollte nicht direkt neben Herd, Heizung oder Geschirrspüler stehen. Dort ist es zu warm und es kostet unnötig Energie, die Kühltemperatur im Innern zu halten. Je geringer die Umgebungstemperatur, desto geringer der Verbrauch.


Geschickt Kühlen und Gefrieren

Stellen Sie den Kühlschrank nicht zu kalt ein – optimal im Kühlschrank sind 7 °C, im Gefrierschrank -18 °C. Der Einspareffekt für den Kühlschrank gegenüber 5 °C beträgt 15 Prozent.


Halten Sie die Lüftungsgitter bei Stand- und Unterbaugeräten frei, damit die Abwärme rasch abgeführt wird. Luftschlitze an der Arbeitsplatte nicht zudecken! Bei Einbaugeräten müssen, falls noch nicht vorhanden, unbedingt große Lüftungsschlitze an der Einbauverkleidung angebracht werden.

 

Gefriergeräte abtauen

Durch das regelmäßige Abtauen der Gefriergeräte kann eine energiezehrende Eiskruste verhindert werden. Das macht weniger Mühe und geht schneller als eine verspätete Rettungsaktion, wenn sich die Tür des Gefrierschrankes vor Eis schon nicht mehr schließen lässt.


Bei Gefriergeräten verzögert das Auswaschen mit Glyzerin den Reifansatz. Verhindern Sie, dass Gefriergeräte zu sehr vereisen, indem Sie das Gefriergut luftdicht und äußerlich trocken verpacken. Öffnen Sie das Gerät nur kurz.

 
Wichtige Spartipps für Ihr Wohnzimmer