Strom kommt einfach aus der Steckdose
Doch wie entsteht die Energie? Zur Stromproduktion müssen Rohstoffe eingesetzt werden – nur so ist gesichert, dass Sie als Stromkunde rundum gut versorgt sind. Dabei gibt es eine Vielzahl möglicher Energieträger.
Energieträger sind Rohstoffe, die für die Energiegewinnung nutzbar gemacht werden. Es gibt eine Vielzahl von Energieträgern. Das Stromkennzeichen ordnet diese Energieträger insgesamt drei Kategorien zu. Unterschieden werden nukleare von fossilen und erneuerbaren Energien. Jene Energieträger, die keiner Kategorie eindeutig zugeordnet werden können, werden der Einfachheit halber zu den fossilen Energien gezählt. Deshalb heißt diese Kategorie auch „fossile und sonstige Energien“.
Erneuerbare Energien
Darunter werden alle Energieträger verstanden, die unerschöpflich sind. Entweder ist die dargebotene Energiemenge so groß, dass sie durch menschliche Nutzung nicht erschöpft werden kann (z. B. Windenergie oder Sonnenenergie) oder sie erneuert sich zeitnah und kontinuierlich (z. B. Bioenergie oder Wasserkraft).
Durch erneuerbare Energien entstehen keine CO2-Emissionen und kein nuklearer Abfall. Beispiele für erneuerbare Energien sind: Windkraft, Sonnenenergie, Wasserkraft, Energien aus Biomasse oder Biogas.
Fossile Energie
Fossile Energie entsteht durch biologische und physikalische Vorgänge. Da diese Entstehungsprozesse besondere Bedingungen und lange Entwicklungszeiträume voraussetzen, gelten fossile Energieträger als endlich. Bei der Verbrennung mit Sauerstoff wird nicht nur Energie in Form von Wärme freigesetzt, sondern auch Kohlenstoffdioxid (CO2). Fossile Energien produzieren jedoch keinen nuklearen Abfall. Beispiele für fossile Brennstoffe sind: Erdöl, Erdgas, Braunkohle, Steinkohle.
Nukleare Energie
Wird oftmals auch als Atomenergie bezeichnet. Diese Form von Primärenergie entsteht bei Kernreaktionen. Die häufigste Anwendung von nuklearer Energie ist die Erzeugung elektrischen Stroms. Dabei wird die bei der Kernspaltung in Kernkraftwerken freigesetzte (Wärme-)Energie zur Stromerzeugung genutzt. Dabei entsteht nuklearer Abfall, der in besonderer Form behandelt werden muss. Darüber hinaus gilt Strom aus nuklearer Energiegewinnung als CO2-frei.
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