Strompreise und Stromtarife

Genau der richtige Stromanbieter für Sie!

Der Preis für Strom setzt sich aus vielen unterschiedlichen Bestandteilen zusammen, die gemeinsam den Strompreis ausmachen, den Sie als Verbraucher am Ende bezahlen.


Zum einen gibt es den reinen Produktionspreis. Dieser besteht nur aus den Kosten, die bei der Erzeugung im Kraftwerk anfallen. Bei einem normalen Kohlekraftwerk sind das die Kosten für die Kohle, die Wartung und die Kosten für das Kraftwerk als solches, die auf den Strompreis umgelegt werden. Hierzu kommen natürlich noch Kosten für Personal und Verwaltung. Bei erneuerbaren Energien fallen die Kosten für Brennmaterial weg, jedoch ist die Wartung in der Regel teurer.


Für den Transport zum Kunden müssen natürlich auch die Stromnetze bezahlt werden. Diese gehören den großen Energieriesen in Deutschland, die am Transport mitverdienen. E.on und Vattenfall haben ihre Übertragungsnetze verkauft, die Konzerne EnBW und RWE sind nach wie vor Netzbetreiber bei Strom. Von den Übertragungsnetzen geht der Strom in die Verteilernetze, die häufig den örtlichen Stadtwerken gehören. Da es ca. 900 dieser Verteilernetze gibt, sind die Tarife für den Endkunden manchmal sogar von einem Dorf zum anderen unterschiedlich.


Ebenfalls spielt es eine Rolle für den Strompreis, zu welcher Zeit der Strom nachgefragt wird. Viele große Bauxithütten beispielsweise, die für die Erzeugung von Aluminium aus dem Erz viel elektrische Energie benötigen, arbeiten deshalb hauptsächlich nachts, da sie dann billigere Stromtarife bekommen.


In der Vergangenheit war es zu dem üblich, Nachtspeicheröfen zu betreiben, die den billigen Strom nachts benutzten, um Speicherelemente aufzuheizen, welche die Wärme tagsüber wieder abgaben.


Ein weiterer Faktor beim Strompreis ist die EEG-Umlage. Auf jede einzelne verbrauchte Kilowattstunde Strom wird eine Abgabe erhoben, mit der die erneuerbaren Energien gefördert werden. Momentan beträgt sie 3,5 Cent pro kWh, also nicht wenig. Auch wenn Ihr Stromanbieter günstig einkauft, die Umlage muss er in jedem Fall voll bezahlen. Daneben gibt es noch die Konzessionsabgabe, die jeder Stromanbieter an die Gemeinden vor Ort zahlen muss, um den Strom über öffentliches Gebiet zu leiten. Der Preis hierfür variiert je nach Größe/Besiedelungsdichte der Gemeinde zwischen 1,3 und 2,4 Cent pro kWh.


Der Vollständigkeit halber sei hier noch die KWK-Umlage erwähnt, mit der die Bundesregierung die Kraft-Wärme-Kopplung fördert. Sie ist im Vergleich zu den anderen Abgaben geringer und beträgt 2011 ungefähr 0,3 Cent für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom.


Wie jedes andere Gut ist auch Strom mit der Mehrwertsteuer belegt, und alle Stromanbieter zahlen normale Gewerbesteuern und Umsatzsteuer, die auch auf den Strompreis umgelegt werden müssen.


Die einzigen Faktoren beim Stromtarif, die für einen Stromanbieter wie FlexStrom beeinflussbar sind, sind also ein günstiger Einkauf an der Strombörse, und eine schlanke Verwaltung. Bei beiden ist FlexStrom sehr erfolgreich. Sie als Stromkunde profitieren davon.