Energiekonzerne gegen unabhängige Stromanbieter

Stromanbieter gegen unabhängige Pioniere

Es war der 24.04.1998, als das neue Energiewirtschaftsgesetz mit der Liberalisierung des Strommarktes auf den Weg gebracht wurde. Beim Verbraucher stieß die damit verbundene Öffnung des Strommarktes auf positive Resonanz. Denn wie schon zuvor bei der Privatisierung des Telefonmarktes erhofften sich Verbraucher auch hier erhebliche Preissenkungen.

Bereits Anfang 1999 verkündete die Presse euphorisch, dass der nunmehr beginnende Wettbewerb auf dem Strommarkt nicht nur mit revolutionär niedrigen Strompreisen verbunden wäre, sondern auch, dass dies das Ende der Monopolstellung der Energieversorger darstellen würde.

Durch das positive Feedback angespornt, suchten viele kleine und unabhängige Strom-Anbieter ihren Weg auf den Markt. Durch die Tatsache, dass bei der Liberalisierung des Strommarktes keine zuständige Regulierungsbehörde einbezogen wurde, scheiterten viele der unabhängigen Stromanbieter am Netzzugang. Die Energiekonzerne zwängten vielen Neuankömmlingen durch undurchsichtige Preisgestaltungen für den Zugang zu den Versorgungsnetzen ihre eigenen Geschäftspolitiken auf.

Erst mit der im Juli 2004 erklärten Novelle des Energiewirtschaftsrechts und der 2006 aufgestellten Regulierungsbehörde konnte den Energieriesen Einhalt geboten werden. Ab sofort übernahm die Bundesnetzagentur in Bonn die Aufsicht über den Energiemarkt.

 
Der Boom alternativer Energieanbieter

Der Boom alternativer Energieanbieter

Die ersten Versuche alternativer Energieanbieter, sich am Markt zu etablieren, waren wegen der damals noch fehlenden Regulierungsbehörde wenig erfolgreich. Doch spätestens ab 2006 nahm die Zahl der alternativen Anbieter vermehrt zu. Die Energieriesen schickten Tochtergesellschaften an den Markt und Stadtwerke stiegen ebenfalls als Stromanbieter in den Wettbewerb ein.

Verbraucher konnten ab sofort von individuellen Zahlungsmodellen mit Vorauskasseleistungen, Bonussystemen oder Sonderabschlagszahlungen profitieren. Trotzdem hatten laut Aussage des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft bis Mitte 2007 lediglich 47 % der Stromkunden den Stromtarif und nur 10 % den Anbieter gewechselt. Dies, obwohl ein Anbieterwechsel ohne Risiken verbunden ist und im Jahr mehrere Hundert Euro eingespart werden können.

Gründe für die zögerliche Reaktion der Endverbraucher sind noch immer die Befürchtungen, bei einem Anbieterwechsel vorübergehend ohne Versorgung zu sein oder mit sonstigen Komplikationen rechnen zu müssen. Hier bedarf es weiterhin nachhaltiger Aufklärungsarbeit und Informationserteilung über die Arbeitsweisen alternativer Stromanbieter.

 
Unternehmensphilosophie unabhängiger Stromanbieter

Unternehmensphilosophie unabhängiger Stromanbieter

Im Gegensatz zu den Energiekonzernen verfügen viele unabhängige Stromanbieter über ein kompakteres Format. Dennoch ist es die Philosophie hinter den Betrieben, die den Großkonzernen Paroli bietet und Endverbraucher letztendlich durch kundenorientierten Service und günstige Stromtarife zufriedenstellt.

Ein gutes Beispiel dieser unabhängigen Anbieter ist die FlexStrom Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin. Das mittelständische Familienunternehmen FlexStrom existiert bereits seit 2003 und zählt sich mit Stolz zu den wenigen unabhängigen Stromanbietern Deutschlands.

Das Unternehmen hat nicht nur seine Mitarbeiterzahl von knapp 30 Kräften bei Gründung auf rund 600 Mitarbeitern vervielfacht, sondern kann den wirtschaftlichen Erfolg kontinuierlich seit 2009 durch steigende Gewinne dokumentieren. Aktuell werden schon mehr als 600.000 Kunden bundesweit mit günstiger Energie von der FlexStrom Unternehmensgruppe versorgt.

 
Unternehmensphilosophie unabhängiger Stromanbieter

Nach der Philosophie will FlexStrom Bewegung in den Strommarkt bringen und den Verbrauchern preiswerten Strom liefern. Bei der Firma FlexStrom wurden der Verwaltungsapparat optimiert und Betriebsabläufe durch innovative Softwarelösungen vereinfacht. Die daraus und durch gut durchdachtes Management resultierenden Ersparnisse werden als günstiger Strompreis an die Kunden weitergegeben.

Im Gegensatz zu den Stromriesen unterhalten Stromdiscounter wie Flexstrom keine eigenen Kraftwerke und haben demnach auch kein Interesse daran, die selbst produzierte Energie möglichst teuer an Verbraucher zu verkaufen. Im Gegenteil: Firmen wie Flexstrom kaufen Energie selbst am Strommarkt ein. Allein durch die damit verbundene Flexibilität und Reaktionsschnelle des Managements profitieren Kunden von günstigen Stromtarifen. Als modernes und schlankes Unternehmen achtet FlexStrom beim Energieeinkauf auf besonders günstige Konditionen. Die Stromherkunft und der Anteil von Ökostrom bei FlexStrom geht für Verbraucher jederzeit aus der Stromkennzeichnung hervor.

Unabhängige Stromanbieter setzen sich demnach naturgemäß auch für die Aufklärung von Verbrauchern ein und regen Stromvergleiche an. Denn spätestens im unabhängigen Stromvergleich wird Verbrauchern bewusst, wie viel Einsparpotenzial beim Stromwechsel besteht.

Des Weiteren sind Unternehmen wie FlexStrom auch weiterhin an einem steten Fortschritt des Netzausbaus interessiert, damit der Kundenkreis nachhaltig erweitert und damit der Wettbewerb mit den Großkonzernen weiterhin vorangetrieben werden kann.