Stromvergleich

Es ist sicherlich kein Geheimnis mehr, dass die Energiekosten in Deutschland jährlich ansteigen. Nicht nur die Millionen Haushalte in Deutschland bekommen dies in Form

einer stetig steigenden Stromrechnung zu spüren, auch verschiedene Stromanbieter räumen Strompreiserhöhungen mittlerweile freimütig ein.

 
Strompreis

Was sind die Gründe für die hohen Strompreise?

Die fortschreitende Verknappung der fossilen Energieträger auf der Welt ist ein wesentlicher Grund für den fortschreitenden Preisanstieg. Nach wie vor gewinnen zahlreiche Stromanbieter die zur Verfügung gestellte elektrische Energie aus den klassischen Energieträgern, wie beispielsweise Öl oder Kohle. Deren Existenz ist jedoch bekanntlich weltweit begrenzt, sodass der Strompreis letztlich durch das Verhältnis aus Nachfrage und Angebot bestimmt wird. Das Angebot an solchen fossilen Energieträgern nimmt jedoch kontinuierlich ab, die Nachfrage jedoch bleibt gleich bzw. steigt weiter an, sodass die Energiepreise immer wieder eine Erhöhung erfahren. Auch die vergleichsweise hohe Besteuerung elektrischer Energie in Deutschland trägt maßgeblich zu den hohen Energiekosten bei.

 
Stromkosten reduzieren

Möglichkeiten, um die Stromkosten zu reduzieren

Natürlich bieten sich für den Verbraucher verschiedene Möglichkeiten, um die Stromkosten zu minimieren. In erster Linie gehört dazu ein bewusster Umgang mit elektrischer Energie im Alltag. Aber auch durch einen Stromvergleich lassen sich nachweislich die jährlichen Energiekosten reduzieren. Dies gilt vor allem für Personen, die ihren Strom bisher bei ihrem lokalen Energieversorger bezogen haben. Durch einen Stromvergleich lässt sich der Stromkonzern, der aktuell sehr günstige Konditionen bieten kann, leicht finden. Bereits wenige Daten genügen, um einen objektiven Stromvergleich durchführen zu können. Ein wichtiges Merkmal hierfür ist der bisherige Energieverbrauch. Dieser kann vom Verbraucher der letzten Stromabrechnung entnommen werden. Alternativ hierzu lässt sich der Stromverbrauch anhand von Erfahrungswerten auch schätzen. Ebenso spielt der aktuelle Wohnort des Verbrauchers eine Rolle für objektive Ergebnisse bei einem Stromvergleich. Durch diese Daten kann der Verbraucher letztlich den Stromanbieter in seiner Region finden, durch den sich die Stromrechnung spürbar reduzieren lässt.

 
Stromanbieterwechsel

Der Wechsel des Stromanbieters

Nachdem sich der Verbraucher durch einen Stromvergleich für einen günstigen Stromanbieter, wie beispielsweise Flexstrom, entschieden hat, steht einem schnellen Wechsel nichts mehr im Wege. Heutzutage kann dieser Schritt online durchgeführt werden, sodass sich der bürokratische Aufwand für den Nutzer auf ein Minimum reduzieren lässt. Neben persönlichen Daten genügen für den Wechsel bereits die Angabe der Stromzählernummer und die Kundennummer beim bisherigen Energieversorger. Der Wechsel wird direkt vom neuen Stromanbieter durchgeführt, der auch für eine Kündigung beim bisherigen Energieversorger sorgen wird.


Vielfach kursieren nach wie vor verschiedene Märchen und Mythen rund um den Stromanbieterwechsel in der öffentlichen Meinung. Es trifft beispielsweise keineswegs zu, dass bei einem Stromanbieterwechsel ein Austausch der Stromzähleranlage vorgenommen werden muss. Ebenso wenig muss der Verbraucher Sorge haben, dass er während des Wechsels zeitweilig ohne Strom auskommen muss. Die lokalen Grundversorger sind in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, dass dem Verbraucher bei einem Wechsel kein Stromausfall entstehen darf.

 
Stromanbietermarkt

Der Stromanbietermarkt in Deutschland

Grundsätzlich lässt sich die Bundesrepublik Deutschland in verschiedene Strom-Lieferzonen einteilen. Die Stromanbieter hierzulande sorgen dafür, dass die verschiedenen Regionen mit elektrischer Energie versorgt werden. Nach wie vor befindet sich der Strommarkt fest in der Hand der vier größten Energiekonzerne, also E-ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Verschiedene Tochterunternehmen und zusätzliche Anbieter, wie beispielsweise Flexstrom, komplettieren den Stromanbietermarkt in Deutschland. Jedem Verbraucher steht es übrigens frei, von welchem Stromversorger er elektrische Energie beziehen möchte.

 
Ökostrom

Was ist unter Ökostrom zu verstehen?

Unter Ökostrom ist elektrische Energie zu verstehen, die ausschließlich aus regenerativen Energiequellen gewonnen wurde. Zu diesen regenerativen, also erneuerbaren, Energiequellen zählen unter anderem Solarkraft, Wasserkraft und Windkraft. Die Stromanbieter, die elektrische Energie als Ökostrom kennzeichnen, sind wie alle anderen Energieversorger zur Stromkennzeichnung verpflichtet. Der Strommix gibt Auskunft, zu welchem Prozentsatz der eingespeiste Strom aus Windenergie, Wasserkraft, Solarenergie und anderen Energiequellen stammt.

Für den Verbraucher bedeutet der Bezug von Ökostrom, dass er sich bewusst für die Verbreitung und den Ausbau regenerativer Energiequellen entscheidet.