Informationen zum Insolvenzverfahren

Für Kunden-Anfragen zu FlexStrom wenden Sie sich bitte an die Kundenhotline: Tel.: 01806 00 37 09 (20 Cent/Anruf aus dem dt. Festnetz, höchstens 60 Cent/Anruf aus den Mobilfunknetzen; erreichbar Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:30 Uhr (außer an Feiertagen)).


Das Insolvenzverfahren wurde am 01.07.2013 eröffnet. Forderungsanmeldungen, die vor dem 01.07.2013 erfolgten, sind unwirksam und können nicht berücksichtigt werden!

ACHTUNG: Der Insolvenzverwalter wird sich bis spätestens Ende September 2013 unaufgefordert bei allen Gläubigern melden und ein vorgefertigtes Anmeldeformular übersenden.

ACHTUNG: BITTE WARTEN SIE UNBEDINGT AUF DAS ANMELDEFORMULAR! Bitte schicken Sie keine eigene Forderungsanmeldung. Anders als mit dem vorgefertigten Anmeldeformular kann Ihre Forderung nicht ordnungsgemäß berücksichtigt werden. Bitte beachten Sie unbedingt diesen Hinweis!


FlexStrom AG: Fragen und Antworten zum Insolvenzverfahren

Hier erhalten Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Insolvenzantragsverfahren der FlexStrom AG:


Wie, wann und wo melde ich meine Forderungen an?

1. Schriftlich (Unterschrift erforderlich) – eine bloße E-Mail reicht nicht aus!


2. Beim Insolvenzverwalter unter folgender Anschrift:


Rechtsanwalt Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger als Insolvenzverwalter der FlexStrom AG
Postfach
10477 Berlin


Jeder bekannte Gläubiger der FlexStrom-Gruppe wird voraussichtlich bis spätestens Ende September 2013 mit einem vorgefertigten Anmeldeformular durch den jeweiligen Insolvenz-verwalter angeschrieben. Bei der Größe der Insolvenzverfahren ist damit zu rechnen, dass dieser Vorgang einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Bitte warten Sie auf die Anmeldeformulare des Insolvenzverwalters. Erst wenn Sie bis Ende September 2013 kein Anmeldeformular erhalten haben, wenden Sie sich bitte an FlexStrom oder den Insolvenzverwalter.

Ihre Forderungen können Sie ausschließlich beim Insolvenzverwalter über das Vermögen Ihres jeweiligen Vertragspartners (also der FlexStrom AG) schriftlich anmelden (Unterschrift nicht vergessen! Keine bloße E-Mail!). Eine Forderungsanmeldung beim Insolvenzgericht ist nicht wirksam (vgl. § 174 InsO)!

Verwenden Sie zur Forderungsanmeldung bitte unbedingt das Anmeldeformular, das Ihnen der Insolvenzverwalter zusendet!

Dieses ist mit einem elektronisch lesbaren Barcode versehen und ermöglicht so eine sachgerechte Zuordnung und Bearbeitung Ihrer Forderungsanmeldung. Das konkrete Vorgehen bei der Forderungsanmeldung wird Ihnen in einem Anschreiben des Insolvenzverwalters zu dem Anmeldeformular ausführlich erläutert.

Wie erfahre ich den aktuellen Sachstand des Insolvenzverfahrens?

Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass im Hinblick auf die große Gläubigeranzahl (ca. 500.000) weder schriftliche noch mündliche Sachstandsanfragen sowie Fragen zu den nachstehenden Einsichtsmöglichkeiten vom Insolvenzverwalter oder vom Insolvenzgericht beant-wortet werden können. Hierfür bitte ich um Verständnis.


Die Höhe einer möglichen Quotenzahlung an die Gläubiger ist derzeit noch nicht bekannt. Diese steht erst am Ende des Insolvenzverfahrens fest. Mit einem Abschluss des Verfahrens ist erst in mehreren Jahren (nicht vor Ende 2019) zu rechnen.


Entscheidungen des Insolvenzgerichtes werden im Internet (www.insolvenzbekanntmachungen.de) veröffentlicht und können dort eingesehen werden.


Aktuelle Sachstands- bzw. Zwischenberichte sind auf der Internetseite des Insolvenzverwalters (http://inso.whitecase.com/insolvenzverfahren) eingestellt. Bei Übersendung des Eröffnungsbeschlusses/der Anmeldeunterlagen (ab August 2013) wird Ihnen eine PIN mitgeteilt. Nach Eingabe der PIN können Sie im Gläubigerinformationssystem auf dieser Internetseite Dokumente einsehen.


Sollten Sie Forderungen anmelden und Ihnen wird keine PIN übersandt oder sie geht verloren, besteht zu gegebener Zeit auf der Internetseite des Insolvenzverwalters (s.o.) die Möglichkeit, die PIN nochmals anzufordern.

Wie lauten die gerichtlichen Aktenzeichen?

Die gerichtlichen Aktenzeichen lauten wie folgt:


FlexStrom AG 36f IN 1569/13 Eröffnungsbeschluß
Löwenzahn Energie GmbH 36l IN 1572/13 Eröffnungsbeschluß
OptimalGrün GmbH 36o IN 1577/13 Eröffnungsbeschluß
FlexGas GmbH 36f IN 1753/13 Eröffnungsbeschluß
FlexStrom Marketing AG 36f IN 1685/13 Eröffnungsbeschluß
EVS Energie VertriebsService GmbH 36e IN 1686/13 Eröffnungsbeschluß
OptimalGrün Direct GmbH 36o IN 1689/13 Eröffnungsbeschluß
FlexGas Holding GmbH 36f IN 1964/13 Eröffnungsbeschluß


Wie Sie zu dem jeweiligen Aktenzeichen Ihre Forderung anmelden, erfahren Sie hier – und zwar Schritt für Schritt

Kann ich sehen, ob meine Forderung angemeldet ist?

Der Insolvenzverwalter wird – nach Anmeldung Ihrer Forderung – keine Eingangsbestätigungen verschicken. Er wird Ihnen jedoch zusammen mit dem Anmeldeformular eine persönliche PIN für das Gläubigerinformationssystem übermitteln. Mit dieser können Sie ab voraussichtlich Anfang September 2013 (wenn Sie Ihre Forderungsanmeldung an den Insolvenzverwalter zurückgesandt haben) auf der Internetseite des Insolvenzverwalters (http://inso.whitecase.com/insolvenzverfahren) die Forderungsanmeldungen einsehen. Bitte beachten Sie dabei, dass zwischen Eingang Ihrer Forderungsanmeldung beim Insolvenzverwalter und der Sichtbarkeit im Gläubigerinformationssystem eine angemessene Bearbeitungszeit von mindestens 10 Tagen liegen wird.

Was passiert mit meiner angemeldeten Forderung?

Die Prüfung der angemeldeten Forderungen erfolgt zum 31.03.2014 in schriftlicher Form (siehe Eröffnungsbeschluss). Nach diesem Datum werden die angemeldeten Forderungen durch den Insolvenzverwalter geprüft.


Das Ergebnis der Forderungsprüfung kann durch Sie nach erfolgter Prüfung im Gläubigerinformationssystem auf der Internetseite des Insolvenzverwalters (http://inso.whitecase.com/insolvenzverfahren) eingesehen werden.

Was ist, wenn meine Forderung festgestellt ist?

Sollte Ihr Tabellenauszug den Vermerk „festgestellt“ beinhalten, wird gebeten, diesen gut aufzubewahren. Eine erneute Übersendung kann nicht erfolgen. Sollte Ihre zur Insolvenztabelle angemeldete Forderung festgestellt werden, heißt das nicht, dass der gesamte Forderungsbetrag nun zeitnah an Sie ausgezahlt wird. Die zur Verteilung an die Insolvenzgläubiger zur Verfügung stehende Masse wird nämlich erst am Ende des Verfahrens (nicht vor Ende 2019) feststehen. Sie wird gleichmäßig auf die festgestellten Insolvenzforderungen verteilt, wodurch sich die sog. Insolvenzquote ergibt.


Das heißt, wenn beispielsweise eine Quote von 1 % entsteht, wird diese Quote auf jeden festgestellten Forderungsbetrag gleichermaßen angewandt und die sich ergebende Summe an den Gläubiger am Ende des Insolvenzverfahrens ausgezahlt. Beispiel: Ein Gläubiger mit einem festgestellten Betrag von EUR 50,00 erhält auf diese Forderung eine Quotenzahlung in Höhe von EUR 0,50. Ein Gläubiger mit einem festgestellten Betrag von EUR 500.000,00 bekäme auf diese Forderung eine Zahlung in Höhe von EUR 5.000,00.


Die Auszahlung erfolgt erst am Ende des Insolvenzverfahrens. Dies wird einige Jahre andauern. Das Ende des Insolvenzverfahrens (Bestimmung des Schlusstermins) wird im Internet unter www.insolvenzbekanntmachungen.de bekannt gegeben. Eine schriftliche Information über das Ende des Verfahrens sieht das Gesetz nicht vor. Der Insolvenzverwalter wird diesbezüglich zu gegebener Zeit unaufgefordert auf Sie zukommen.

Was ist, wenn meine Forderung bestritten ist?

Sofern Ihre angemeldete Forderung durch den Insolvenzverwalter bestritten wird, erhalten Sie einen Tabellenauszug mit dem Vermerk „bestritten“. Diesem Schreiben wird ein Merkblatt mit weiteren von Ihnen zu beachtenden Maßnahmen beigefügt sein. In dem beigefügten Schreiben sind weitere für Sie dann relevante Maßnahmen und Informationen erklärt.

Wie erhalte ich eine PIN für das Gläubigerinformationssystem (GIS)?

Bei Übersendung der Forderungsanmeldungsunterlagen/des Eröffnungsbeschlusses (ab Ende Juli 2013 bis voraussichtlich Ende September 2013) wird Ihnen unaufgefordert vom Insolvenzverwalter eine PIN mitgeteilt. Nach Eingabe der PIN können Sie im Gläubigerinformationssystem auf der Internetseite http://inso.whitecase.com/insolvenzverfahren Dokumente einsehen.


Mit dem Gläubigerinformationssystem (GIS) haben Sie die Möglichkeit, Insolvenzverfahren online einzusehen. Hier erhalten Sie Informationen über den aktuellen Stand und können Forderungs- bzw. Prüfungsergebnisse einsehen


Sollten Sie Forderungen anmelden und Ihnen wird keine PIN übersandt oder sie geht verloren, besteht zu gegebener Zeit auf der Internetseite des Insolvenzverwalters (s.o.) die Möglichkeit, die PIN nochmals anzufordern.


Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass im Hinblick auf die große Gläubigeranzahl (ca. 500.000) weder schriftliche noch mündliche Sachstandsanfragen sowie Fragen zu den nachstehenden Einsichtsmöglichkeiten vom Insolvenzverwalter oder vom Insolvenzgericht beantwortet werden können. Hierfür bitte ich um Verständnis.

Wie hoch ist die Quote, die an die Insolvenzgläubiger gezahlt wird?

Sofern Sie Ihre Forderung zur Aufnahme in die Insolvenztabelle anmelden und diese festgestellt/anerkannt wird, wird am Ende des Insolvenzverfahrens (nicht vor Ende 2019) ggfs. eine Quotenzahlung auf Ihre Forderung erfolgen.


Über die Höhe und den Zeitpunkt einer möglichen Quotenzahlung kann heute keine verlässliche Auskunft getroffen werden.


Sollte Ihre zur Insolvenztabelle angemeldete Forderung festgestellt werden, heißt das nicht, dass der gesamte Forderungsbetrag nun zeitnah an Sie ausgezahlt wird. Die zur Verteilung an die Insolvenzgläubiger zur Verfügung stehende Masse wird nämlich erst am Ende des Verfahrens (nicht vor Ende 2019) feststehen. Sie wird gleichmäßig auf die festgestellten Insolvenzforderungen verteilt, wodurch sich die sog. Insolvenzquote ergibt.


Das heißt, wenn beispielsweise eine Quote von 1 % entsteht, wird diese Quote auf jeden festgestellten Forderungsbetrag gleichermaßen angewandt und die sich ergebende Summe an den Gläubiger am Ende des Insolvenzverfahrens ausgezahlt. Beispiel: Ein Gläubiger mit einem festgestellten Betrag von EUR 50,00 erhält auf diese Forderung eine Quotenzahlung in Höhe von EUR 0,50. Ein Gläubiger mit einem festgestellten Betrag von EUR 500.000,00 bekäme auf diese Forderung eine Zahlung in Höhe von EUR 5.000,00.


Die Auszahlung erfolgt erst am Ende des Insolvenzverfahrens. Dies wird einige Jahre andauern. Das Ende des Insolvenzverfahrens (Bestimmung des Schlusstermins) wird im Internet unter www.insolvenzbekanntmachungen.de bekannt gegeben. Eine schriftliche Information über das Ende des Verfahrens sieht das Gesetz nicht vor. Der Insolvenzverwalter wird diesbe-züglich zu gegebener Zeit unaufgefordert auf Sie zukommen.

Was ist, wenn meine Forderungsanmeldung nach Ablauf der Anmeldefrist beim Insolvenzverwalter eingeht?

Sollten Forderungen nach dem Ablauf der Anmeldefrist am 30.12.2013 (vgl. Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens) beim Insolvenzverwalter eingehen, werden diese gesammelt und zum Ende des Verfahrens nachträglich geprüft. Dies kann (je nach Länge des Verfahrens) i.d.R. erst einige Jahre später erfolgen. Nach Abhaltung des nachträglichen Prüfungstermins bzw. -stichtags ist das Amtsgericht verpflichtet, für „verspätete“ Forderungsanmeldungen eine Gebühr von EUR 15,00 pro „verspätetem“ Anmeldegläubiger zu erheben. Ein Termin für einen nachträglichen Prüfungstermin wird das Insolvenzgericht erst zu gegebener anberaumen.